Die 10 besten Surfspots der Ostsee

Die Ostsee gehört zu einer der beliebtesten Regionen Europas wenn es ums Kitesurfen und Windsurfen geht. Besonders der weite Blick übers Meer und sicheren Windverhältnissen locken viele Surferherzen an die Ostsee. Was könnte mehr Spaß machen als vor Warnemünde oder auf Rügen die Natur beim Kiten und Surfen zu genießen?! Aus diesem Grund werden wir euch die 10 besten Surfspots vorstellen, denn die OstseeKüste hat von Wavespots bis zum größten Stehrevier Europas alles zu bieten.

Kiel

In der Kieler und Eckenförder Bucht sowie noch etwas weiter nördlicher, baut sich bei Ostwind und Sonne Thermik auf. Hier gilt – wenn ein Spot mehr im Landesinneren liegt, umso stärker weht der Wind. Lindhöft zum Beispiel liegt ziemlich tief in der Eckenförder Bucht und profitiert von solchen Winden. Er besitzt ein großes Stehrevier und es sind keine Hindernisse im Wasser. Lediglich der Uferbereich ist etwas steinig, ansonsten gibt es Sand. Achtet bitte darauf, dass es direkt vor dem Parkplatz eine Kitefreie Zone gibt und haltet euch auch an diese! Ansonsten wird in Zukunft nämlich Kiten ganz verboten werden. Lindhöft funktioniert am besten bei Nordost bis Nordnordost. Wenn der Wind auf Südsüdwest oder auf Südwest umschwenkt, dann habt ihr die Möglichkeit auf den Spot Aschau auszuweichen, da die Küste dort nach Süden abbiegt. Dieser Spot ist für Kitesurfer und Windsurfer – also vertragen. Lindhöft erreicht ihr von Eckenförde oder Kiel über die B76, dann auf die B503 und nach einigen Kilometern seid ihr auch schon in Lindhöft. Ein paar Meter vom Spot entfernt, befindet sich ein Campingplatz, Toiletten und ein Kiosk.

Fehmarn

Auf der Insel Fehmarn könnt ihr so gut wie jeder Wassersport Art nachgehen. Surfspots sind auf Fehmarn reichlich vorhanden.Zum Beispiel Orther Reede, welches als nahezu komplettes Stehrevier glänzt. Zwar stehen teilweise ein paar Markierungen für die Reusen im Wasser, doch ansonsten ist dieser Flachwasser-Spot sehr für Einsteiger, Freerider und Freestyler geeignet. Außerdem vorhanden auf dieser Seite ist die eigene Kitezone, wo ihr eure Kites aufbauen und starten könnt.Auf der Westseite von Orth findet ihr ebenfalls ein Stehrevier, welches in etwa bis zur Hafenmole und Leuchtturm reicht. Diese Seite bietet Anfängern und Speed Ridern ebenfalls top Flachwasserbedingungen.

Lübecker Bucht _Pelzerhaken

Mit ihrer Nähe zu Hamburg ist die Lübecker Bucht eines der beliebtesten Kurz-Ziele der Surfenden Hamburger. Die Bucht liefert euch so einige Spots wie Niendorf, Borthener Ufer und weiter Nordöstlich lässt es sich in Pelzerhaken sowohl bei östlichen als auch bei westlichen Winden gut surfen. Pelzerhaken bietet euch zudem perfekte Allroundbedingungen, welche es für Wassersport-Anfänger, Wellen Liebhaber, Kiter & Windsurfer sehr attraktiv macht. Ab Höhe des Leuchtturms hat sich in östlicher Richtung ein Sandbankgürtel breit gemacht, der einer riesigen Badewannen-Spielwiese gleichkommt. Aus dem Grund werdet ihr in diesem Stehbereich kaum Wellen begegnen, sodass Ein – und Aufsteiger, sowie Freestyler die optimalen Trainingsbedingungen vorfinden. Bei starkem Ostwind werden an den äußeren Sandbänken die Waverider auf ihre Kosten kommen, denn dort bauen sich dann schöne steile Wellen auf und bieten das perfekte Wave-Terrain. Generell erwartet euch feinster Sand, nur am Einstieg gilt es etwas die steinige Wasserkante zu überwinden. Beachtet hier – durch den Ostwind wird die Ostsee in die Bucht gedrückt und bei Westwind wird sie aus der Bucht gedrückt, d.h. dann fehlt etwas Wasser – Finnen Hinweis! Dieser Spot funktioniert bei Nordost, Nordwest, Ost, Südost, Süd und West. Außerdem bekommt ihr in Pelzerhaken den Leitplankeneffekt –wenn der Wind aus Osten weht, wird er an der Landzunge gestaucht und gibt euch ordentlich Stoff. Nach Pelzerhaken gelangt ihr über die A1 Richtung Puttgarden – Ausfahrt Neustadt-Pelzerhaken, dann folgt ihr der Beschilderung bis Pelzerhaken und dann dem Schild Strand. Vorort gibt es einen großen Stellplatz für Wohnmobile, nicht weit vom Strand entfernt. Bezahlen könnt ihr über einen Automaten.

Wismarer Bucht – Salzhaff

Das Salzhaff ist ein nahezu abgetrennter Teil der Wismarer Bucht, ein Fast-Binnengewässer mit riesigem Flachwasserrevier und liegt in der Nähe der Hansestadt Wismar, südlich von Rerik und südwestlich vom Seebad Kühlungsborn.Im Norden ist das Salzhaff bei Wind und Kitesurfeinsteigern sehr bekannt, da ihm der Ruf des Einsteiger freundlichen Stehreviers vorauseilt. Und ja Salzhaff heißt salzig, denn hier kommt das Wasser überwiegend von der Ostsee. Aber auch für die Freestyler & Freerider unter euch, ist dieses Flachwasser ein Muss für Trainingsstunden. In dieser Bucht, entlang der Mecklenburgischen Küste erstrecken sich nicht nur weitläufige Küstenwälder und Seebäder, sondern auch die unterschiedlichsten Kite und Surfspots. Unter den bekanntesten Kitespots am Salzhaff zählen Pepelow und Boiensdorf. Je nach Spot sind alle Winde von Südwest bis Nordost fahrbar. Vorort immer über die jeweiligen Bedingungen informieren. Aber an den meisten Spots findet ihr ein riesiges Stehrevier mit viel Platz im Wasser. Der Platz beim Auf und Abbau ist wie überall abhängig von Jahreszeit oder Wochentag. Unterkünfte gibt es schon 20 Meter vom Spot entfernt.

Salzhaff – Pepelow

Pepelow liegt direkt an der Ostseite vom Salzhaff, nordöstlich von Wismar und südlich von Rerik- bietet zwar nur ein kleinen Durchgang zur Ostsee, aber somit eine Flachwasser Spielwiese vom feinsten. Ihr müsst Manchmal schon ein klein wenig reinlaufen, denn die ersten 300 Meter sind so flach, das oft gerade mal die Knöchel bedeckt sind. Dennoch ist dieser Spot hervorragend für Anfänger oder einige Trainingseinheiten.Bei West und Südwest Winden bietet dieser Spot euch tolle Freeride Bedingungen, welche auch bei Nordost funktionieren. Etwas Windabedeckung bekommt ihr bei Nord – Nordwest Winden durch die Halbinsel Wustrow. Ab Juni ist hier eine Seegrasfinne nötig, damit ihr nicht zu viel „erntet“.
Über den dort ansässigen Campingplatz habt ihr Zugang zum Spot, welcher Tagekarten anbietet. Am kleinen Sandstrand bitte Rücksicht nehmen, da am Strandzugang in den Sommermonaten der Platz etwas eng werden kann, durch Surfer, Kiter und Badegäste.
Wenn ihr aus Richtung Hamburg kommt, sollte ihr Pepelow als Option zum Surfen wählen – im Vergleich zu Fehmarn – da die Distanz zwischen Lübeck und Fehmarn ca. die gleiche ist. Und noch einen Vorteil hat Pepelow – während auf Fehmarn alle um einen Platz kämpfen, ist Pepelow damit gut ausgestattet. Ansonsten fahrt ihr hinter Wismar auf der 105 Richtung Rostock und biegt in Neubukow in Richtung Pepelow ab.

Warnemünde

Warnemünde ist ein Stadtteil der Hansestadt Rostock und eines der ältesten und schönsten Seebäder der Ostsee. Was den Wassersport betrifft ist Warnemünde einer der Spots, denn hier kann man alles machen!
Die besten Windrichtungen hier sind West bis Nordost. Bei Nordost bietet euch die Ostsee weiter draußen Wellen bis zu 6 Meter, weil sie dann direkt von Helsinki rüberkommen. Im vorderen Bereich wird es nicht so heftig, da hier das Fischland Darß den Strand abdeckt. Ein weiterer Spot liegt auf der anderen Seite der Warnow Mündung (Warnemünde)– neben dem Yachthafen Hohe Düne – ab da könnt ihr Westwinde genießen. Dort findet auch jährlich die Kitesurf Trophy statt. Zur östlichen Warnemünde gelangt ihr über die A20 Kreuz Rostock / Graal Müritz bis Hohe Düne kommt – dort fährt ganzjährig eine Autofähre. Zur westlichen Seite gelangt ihr über die A20 Warnemünde – Stadtautobahn Rostock Lütten Klein und dann Richtung Neptun Hotel orientieren.

Saaler Bodden Fischland Darß – Saal

Saal liegt auf der Ostseite und zwischen Rostock und Zingst.
Saal hat ein 500 bis 600 Meter großes Stehrevier, so dass Anfänger hier nichts zu befürchten haben und für ihr Training das optimale Revier vorfinden. Aufgrund der kleinen vorliegenden Landzunge und der geringen Wassertiefe, ist dieser Spot auch gut für Freunde des glatten Wassers geeignet.Zum Aufriggen gibt es eine schöne Naturwiese und den Einstieg findet ihr über einen kleinen Strand. Da Saal einer der wenigen Spots ist, wo ihr direkt am Spot sehr kostengünstig parken könnt – achtet auf anderer und euren Müll, nur so können diese Spots erhalten bleiben. Saal erreicht ihr kommend von der B105 zwischen Rostock und Stralsund – kurz hinter Ribnitz Dammgarten, mal links nach Saal abbiegen und dann der Beschilderung folgen. Kurz vor dem Ortsausgangs Schild Saal biegt ihr links ab, damit ihr auch zum Spot, Wiese etc. am Fischerhafen gelangt.

Insel Rügen – Wiek

Der Surf-Spot Wiek liegt im nördlichen Teil der Insel Rügen auf der Halbinsel Wittow – zugleich an der Ostküste vom Wieker Bodden und südlich vom Wavespot Kreptitz.Mit seinem großen Stehrevier ist Wiek nahezu perfekt für alle Einsteiger. Da die Windwelle im Bodden an der steilen Kante des Stehreviers bricht, ist hier kaum Welle zu finden. Stellenweise ist dieses Revier sehr flach, deshalb ist im Uferbereich auf den einen oder anderen Stein zu achten.
Bei westlich auflandigem Wind könnt ihr parallel zum Ufer kilometerlange Surf-Bahnen ziehen. Direkt am ansässigen Campingplatz gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz und eine Wiese zum Aufriggen. Nach Wiek gelangt ihr über die B96 Richtung Sassnitz und biegt in Sagard links Richtung Glowe ab. Dann folgt ihr der Ausschilderung nach Wiek und nach dem Ortseingang biegt ihr rechts ab zum Campingplatz.

Rügen – Ummanz – Suhrendorf

Suhrendorf liegt an der Westküste Rügens und hält eines der größten Stehreviere Europas für euch bereit – das sind ganze 12 km die sich voll ausreizen lassen.Bei auflandigen Nordwest Winden besteht das Stehrevier aus absoluten Flachwasser, da die Insel Hiddensee die Ostsee Welle abfängt und somit die Windwelle (zum springen) an der steilen Kante am Ende des Stehreviers bricht. Eins ist sicher, Suhrendorf liefert euch alles was ein optimales Anfängerrevier asmacht – stehtief, flach und viiiiel Platz. Ein paar Mankos weist dieses Revier doch auf – Seegras, 2-3 Findlinge im Wasser und kleine Steine im vorderen Bereich. Am besten erreicht ihr Suhrendorf über die B96 Richtung Bergen/Samtens. Anschließend Richtung Gingst und dann Ummanz auf der dann Suhrendorf ausgeschildert ist. Vorort gibt es einen Campingplatz der euch Tageskarten ausstellt.

Usedom – Karlshagen & Ückeritz

Auf Usedom habt ihr zugleich die Möglichkeit in der Ostsee oder im Bodden eurem Kitesurf oder Windsurfsport nachzugehen. Hier liefert euch jede Windrichtung verschiedene Spots mit Flachwasserrevieren oder Wellenbedingungen.Der Spot Karlshagen, liegt im Norden Usedoms, östlich Peenemünde. Für Windverhältnisse zwischen Nord und Ost werdet ihr an diesem Spot ganz paradiesische Wellen finden. Da fegt der Wind frei und bringt bis zu 3 Meter Wellen mit. An den stehtiefen Sandbänken bricht die Welle und lässt so gut wie keinen Shorebreak entstehen, so dass auch Anfänger hier in den Genuss des vollen Funs kommen. Am Spot selbst befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz – dafür habt ihr nur noch 200 Meter Fußmarsch bis zum Strand. Wenn ihr aus Richtung Greifswald kommt, fahrt ihr über die B111 in Richtung Wolgast und Usedom. Später biegt ihr links ab Richtung Peenemünde und Karlshagen und nur noch einige Kilometern schon findet ihr linker Hand den Parkplatz.
Der Spot Ückeritz liegt direkt auf dem Landstreifen Usedoms, zwischen Ostsee & Achterwasser – südöstlich von Karlshagen.
Ückeritz bietet euch ein ausgezeichnetes Anfängerfreundliches Stehrevier. Die besten Winde kommen hier aus Süd bis Nordwest, so kommt er ungebremst. Bei Winden aus westlicher Richtung könnt ihr die Küste von Achterwasser komplett ausfahren. Der Zugang zum Spot führt über einen kostenpflichtigen Parkplatz. Zum Spot selbst gelangt ihr über die B111 Richtung Ückeritz und schon kurz nach dem Ortseingangsschild biegt ihr rechts ab.

mit freundlicher Unterstützung von Rügen Kite

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